HERZLICH WILLKOMMEN
Kartäuserkirche
Unser Profil
Kartäuserkirche
Die rund 700 Jahre alte Kartäuserkirche ist eingebettet in das bauliche Ensemble des einstigen Klosterareals Kartause. Inmitten der Südstadt bietet sie eine Oase der Besinnung. Gleichzeitig ist sie mit der KiTa Kartause und dem Familienzentrum mit seinen zahlreichen Angeboten ein lebendiger Ort für Kinder und Familien. An der Kartäuserkirche vereinen sich kirchliches Leben und soziales Handeln für Jung und Alt mit einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen. Die Kartäuserkirche ist eines der drei Pfarrzentren der Evangelischen Gemeinde Köln.
Kommen Sie gern in die Offene Kartause! Auf unser malerisches Gelände und in die wunderschöne Kirche. Sie ist täglich von 12 – 18 Uhr geöffnet, außer dienstags.
News und Aktuelles
80. Jahrestag der Ermordnung Dietrich Bonhoeffers
Streit um Bonhoeffer- Versuche rechter Vereinnahmung
Nicht nur in den USA ist ein Streit um die angemessene Deutung des Werkes von Dietrich Bonhoeffer entbrannt. Im Kontext sogenannter Christlicher Nationalisten findet sich in den USA schon seit einigen Jahren eine Widerstandsrhetorik, die sich auf Dietrich Bonhoeffer beruft. Gruppen christlicher Nationalisten, die auch im Wahlkampf des gegenwärtigen US-Präsidenten Donald Trump eine wichtige Rolle spielten, nutzen die Symbole und die Sprache des christlichen Glaubens, um politische Deutungsmacht zu beanspruchen. Mit Bonhoeffer wird eine zentrale christliche Figur des 20. Jahrhunderts auf strategisch-politische Weise in Anspruch genommen, um ein Vorbild für religiös begründeten „Widerstand“ gegen eine liberale Gesellschaft zu schaffen.
Wie kann es dazu kommen, dass ausgerechnet der Mann, den die Nationalsozialisten als Angehörigen des Widerstands ermordet haben, zu einer Identifikationsfigur für neue Rechte und religiöse Hardliner wird, indem er zum „Kämpfer gegen den tiefen Staat“ und den „Feind im Inneren“ stilisiert wird? Wie wird dieser Vereinnahmungsversuch innerhalb neurechter Ideologie, in seiner Abhängigkeit von Dynamiken politischer Identitätsbildung, theologisch und gesellschaftlich beantwortet werden können – auch im europäischen und deutschen Diskurs?
Am 80. Jahrestag der Ermordung Dietrich Bonhoeffers am 9. April 1945 widmet sich ein fachkundiges Podium diesen „Versuchen rechter Vereinnahmung“.

Teilnehmer*innen Podiumsgespräch
Mathias Bonhoeffer, Pfarrer und Großneffe Dietrich Bonhoeffers
Arnd Henze, Publizist und evangelischer Theologe
Philine Lewek, Theologin/ Doktorarbeit im Rahmen des Graduiertenkolleg „Deutungsmacht“, Universität Rostock
Mittwoch, 9. April 2025, 19 Uhr
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Veranstalter:
Evangelische Gemeinde Köln/ Kartäuserkirche
Melanchthon-Akademie Köln
Evangelische Akademie im Rheinland

Aufführungstermine
Samstag, 5. April, 13:30 Uhr und 18 Uhr
Sonntag, 6. April, 16 Uhr
Kartäuserkirche
Eintritt frei, Spenden willkommen
Junge Frauen und Mädchen bringen auf die Bühne, was ihr Heranwachsen prägt
Grenzenloses Musiktheater
Dieses kulturpädagogische Amateurtheaterstück der beiden freischaffenden Künstlerinnen und Kulturpädagoginnen Nadia Dornaika und Anna Grah befasst sich mit authentischen Erfahrungen und Erlebnissen von heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden: dass sich hier in den sechs Monaten der gemeinsamen Vorbereitung und Erarbeitung des Stücks mit den Jugendlichen, Themen wie Gewalt, Respektlosigkeit, Vernachlässigung, Mobbing und Unterdrückung herauskristallisiert haben, lässt schon erahnen, dass die Zuschauer*innen kein heiter-beschwingtes Musiktheaterstück erwartet. Vielmehr stehen Authentizität, Selbstreflexion und echte Emotionen im Mittelpunkt. Gemeinsam wollen die Akteur*innen für diese Themen sensibilisieren, die oft im Verborgenen bleiben und doch das Leben vieler Mädchen und Frauen entscheidend prägen. Sich damit zu zeigen, erfordert auch Mut der Jugendlichen. Musikalisch begleitet wird das Stück von Alexander Mohr.
Gemeindebeteiligung im Zukunftsprozess
Kick-off-Workshop zum Auftakt
Die Evangelische Gemeinde Köln plant große Veränderungen. Sie basieren auf einem 2024 beschlossenen Zukunftskonzept mit den drei Eckpfeilern: Fünf Kirchorte erhalten, Vielfalt und Diversität der kirchlichen Arbeit auf drei Kirchen fokussieren und zwei Kirchen zu diakonischen Zentren umgestalten.
Dazu gehört, die Vielfalt an Angeboten zu bündeln und für alle sichtbar zu machen. Gleichzeitig sieht sich die Gemeinde vor der Herausforderung, erhebliche finanzielle Einsparungen umzusetzen. Damit stehen wichtige Fragen im Raum: Was sind die Kernaufgaben unserer Kirchengemeinde? Was ist wesentlich? Welche Bedürfnisse kann Kirche mit ihren Angeboten erfüllen? Welche Ressourcen haben wir? Als Evangelische Gemeinde Köln geht es darum, stärker zusammenzuwachsen.
Für diesen Prozess braucht es Partizipation. Mit einem Kick-off-Workshop startet die Phase der Gemeindebeteiligung des Zukunftskonzeptes. Mit gemeinsamer Energie sollen Ideen entwickelt werden, mit welchen Angeboten die Gemeinde künftig für die Menschen in dieser Stadt da sein kann.
Sie sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf zahlreiche aktive Beteiligung!

Samstag, 5. April 2025
14-17 Uhr
Antoniterkirche, Antonius Saal im Citykirchenzentrum
Antoniterstraße 14-16
50667 Köln, Zugang über den Kirchplatz
Für die bessere Planbarkeit bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 28. März.
Ganz einfach hier online oder bei Kathrin Uphoff
Tel. 0221/92 58 46-0
E-Mail: gemeindebuero@ev-gemeinde-koeln.de

Ein aufbauender Start in den Tag
Neue Radioandachten
In der Woche vom 17. bis 22. März gibt es wieder täglich einen geistlichen Impuls zum Start in den Tag von unserer Pfarrerin Nicola Thomas-Landgrebe. Fünf Tage lang gestaltet sie die Radioandachten im WDR. Die kurzen Andachten sind ein kurzes Atemholen mit guten Gedanken zwischen Programm und Nachrichten. Täglich live oder zum Nachhören auf der Homepage Kirche im WDR.
Live hören zu folgenden Sendezeiten:
Kirche in WDR 2 mo-sa 5.55 Uhr
Kirche in WDR 3 mo-sa 7.50 Uhr
Kirche in WDR 4 mo-sa 8.55 Uhr
Kirche in WDR 5 mo-sa 6.55 Uhr
sommerFerienaktion im kölner süden
Gestalte deine Stadt!
In den letzten beiden Sommerferienwochen 2025 öffnet die Kinderstadt Kartause wieder ihre Tore für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Den teilnehmenden Kindern wird die Gelegenheit geboten, die komplexen Abläufe einer Stadt auf eine realitätsnahe Weise zu erkunden, indem sie ihre eigene, kindgerechte Stadt selbst ausgestalten und dadurch mit Leben füllen.
Die Kinderstadt Kartause wird zu einer für Kinder überschaubaren und doch realistischen Nachbildung komplexer städtischer Strukturen, in der die Teilnehmenden täglich unterschiedliche Berufe ausüben und demokratische Prozesse mitgestalten können.
Du bist zu alt, um als Teilnehmer:in dabei zu sein, hast aber trotzdem Lust auf Kinderstadt? Dann melde dich bei uns und bewirb dich ab 14 Jahren als (Mini-) Teamer:in!
Anmeldung unter: www.ev-angel-isch.de/anmeldung

Woche 1: 11.08.25 – 15.08.25
Woche 2: 18.08.25 – 22.08.25
täglich von 9:00-16:00 Uhr
Kosten: 120,00 € pro Kind & Woche (beinhaltet einen Personal- und Materialkostenzuschuss in Höhe von 60,00 €)
Wo? – Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Rückblicke

Die rund 70 Konzertbesucher*innen ließen sich mitreißen und spendeten nicht nur regen Applaus, sondern auch 703 Euro! Diese kommen der Kindernothilfe zugute und fließen jeweils zur Hälfte in ein Projekt in Ruanda und nach Cherson in der Ukraine.
Das nächste Konzert #4 findet am Sonntag, 29. Juni 2025 um 18 Uhr mit dem Kölner Jazzpianisten Clemens Orth in der Kartäuserkirche statt.
Kölner Künstler:innen für Kinder
"Was für eine Stimme"
… begeistert sich Mitinitiator der Benefizkonzert-Reihe Frank Schneider zum Auftritt von Opernsängerin Marina Unruh. Mit „Hits aus der Oper“ bestritt sie das gut besuchte dritte Konzert der Reihe Kölner Künstler:innen für Kinder.
Vom zarten pp bis zum mehr als die Kartäuserkirche füllenden ff: Marina Unruhs Dynamik ist außergewöhnlich. Mit ihrem kongenialen Partner Thomas Frerichs am Flügel konzertierte sie am 16. März in der Reihe „Kölner Künstler:innen für Kinder“. Von Giacchomo Puccinis „O mio babbino caro“ über Franz Lehars „Vilja“ aus der lustigen Witwe bis zu Henry Mancinis „Moon River“ boten die beiden ein äußert vielseitiges und mitreißendes Programm. Dafür benötigt man – besser: frau – vor allem Intonationssicherheit und einen großen Stimmumfang. Marina Unruhs Stimme verfügt über beides. Wenn dann alles noch federleicht wirkt, auch die schwierigsten Stellen, wird das Publikum verzaubert.